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Die stellt im Umfang dieser Seiten einen webbasierten Zugriff auf
verschiedene ausgewählte öffentliche Newsgroups dar, um Usern diese
Informationen zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der umfangreichen Datenmengen
ist ein Zugriff auf alle Newsgroups, wie dies z.B. große Suchmaschinen oder
News-Portale etc. erlauben, nicht möglich.
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Es gibt mit dem experimentellen "X-No-Archive: Yes" Header die Möglichkeit im
Posting zu vermerken, dass keine Archivierung des Artikels gewünscht wird. Da
diese Funktion jedoch nie im offiziellen Standard aufgenommen wurde, kann es
Portale geben, welche Ihren Artikel dennoch aufgenommen haben. Darüber hinaus
ist es unter Postern üblich, vorhergehende Postings zu zitieren. Somit stellt
die Verwendung dieses Headers keine 100%ige Sicherheit dar. Unsere Seiten
respektieren grundsätzlich den experimentellen "X-No-Archive: Yes" Header.
Sollte es dennoch zur Darstellung eines solchen Postings kommen, werden wir
dieses nach Kenntnis darüber im Einzelfall entfernen.
Falls sie nicht möchten, daß Ihre Postings anderen zur Verfügung stehen,
sollte die erste Zeile Ihres Artikels: X-No-Archive: Yes heißen. Durch oben
beschriebene Eigenschaften des Headers, ist diese Funktion zwar allgemein
annerkannt aber nicht grundsätzlich für alle Betreiber bindend. Beachten sie,
daß die meisten großen Newsbetreiber dies berücksichtigen und daher den
gekennzeichneten Artikel ebenfalls verwerfen.
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Diese Website stellt einen Zugang zu verschiendenen öffentlich zugänglichen
Newsgruppen dar. Obwohl bei der Zusammenstellung der auf den Webseiten
enthaltenen Informationen größte Sorgfalt angewandt wurde, kann für die
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Dritte weitergegeben. Informationen wie z.B. Emailadressen werden automatisch
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Allerdings kann es vorkommen, daß solche Postings trotzdem aufgenommen werden;
die wird diese im Einzelfall nachträglich entfernen.
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Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten,
bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit
hiervon unberührt.
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Die Netiquette soll Ihnen helfen, die Sitten und Gebräuche kennenzulernen, die
sich im deutschsprachigen Teil des Usenets (den "de.*"- Newsgruppen)
eingebürgert haben. So können Sie einige der häufigsten Stolpersteine
vermeiden.
Es folgen einige Tips, wie man das Netz effizient und auch höflich zur
Zufriedenheit aller benutzen kann (und sollte):
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1. Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein
Mensch sitzt!
Wenn sie ihre Artikel verfassen, denken viele Leute leider nicht daran, dass
die Nachrichten nicht von Computern gelesen werden, sondern von anderen
Menschen.
Ihre Nachricht kann nicht nur von Leuten im deutschsprachigen Raum gelesen
werden, sondern auf der ganzen Welt. Lassen Sie sich also besser nicht zu
verbalen Ausbrüchen hinreissen.
Bedenken Sie: Je ausfallender und unhöflicher Sie sich gebärden, desto weniger
Leute sind bereit, Ihnen zu helfen, wenn Sie selbst einmal etwas brauchen.
Eine einfache Faustregel: Schreiben Sie nie etwas, was Sie dem Adressaten
nicht auch vor anderen Leuten ins Gesicht sagen würden.
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2. Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal
denken!
Und _dann_ erst posten!
Die Gefahr von Missverständnissen ist bei einem schriftlichen Medium besonders
hoch. Vergewissern Sie sich mehrmals, dass der Autor des Artikels, auf den Sie
antworten wollen, auch das gemeint hat, was Sie denken. Insbesondere sollten
Sie darauf achten, ob nicht vielleicht Ironie, Sarkasmus oder eine ähnliche
Variante des Humors benutzt wurde, ohne ihn mit dem Smiley-Symbol ":-)" zu
kennzeichnen.
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3. Teilen Sie etwas Neues mit!
Ihr Artikel wird an ein Millionenpublikum weltweit verteilt. Teilen Sie daher
etwas Neues mit, wenn Sie einen Artikel schreiben!
Machen Sie Ihren Standpunkt klar, und drücken Sie sich verständlich aus. Durch
schlüssige Argumentation können Sie von vornherein viele Missverständnisse
vermeiden.
Denken Sie aber daran, dass niemand gerne Artikel liest, die mehrere hundert
Zeilen lang sind. Ihr Artikel sollte kurz und prägnant sein, jedoch ohne dass
dabei das Verständnis auf der Strecke bleibt.
Wer eine Signatur unter seinem Artikel verwenden möchte, sollte dort etwas
mitteilen, das noch nicht aus seinem Artikel oder dessen Header hervorgeht. Die
Signatur sollte maximal 4 Zeilen lang sein.
Der sogenannte Footer ist im Usenet unüblich und unerwünscht. Man bezeichnet
damit im Allgemeinen einen von der Software selbst erstellten Text, der
automatisch dem Artikel-Inhalt (Message-Body) hinzugefügt wird. Im Gegensatz
zur Signatur entzieht sich der Footer im Wesentlichen dem Einfluss des
Benutzers (z.B. Hinweise, durch welche Programme der Artikel verarbeitet
wurde).
Ebenfalls unerwünscht sind sogenannte "human gateways". Man sollte nicht seine
Aufgabe darin sehen, Artikel aus verschiedenen für jedermann zugänglichen
anderen Newsgruppen, Netzen oder Informationsdiensten (z.B. Z-Netz, T-Online,
Videotext, AOL, CompuServe usw.) ins Netz weiterzuleiten.
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4. Ihre Artikel sprechen für Sie - Seien Sie stolz auf sie!
Die meisten Leute im Netz kennen und beurteilen Sie nur aufgrund dessen, was
Sie in News und Mail schreiben. Versuchen Sie daher, Ihre Artikel leicht
verständlich und möglichst fehlerfrei zu verfassen.
Ein Wörterbuch neben dem Rechner mag als Übertreibung erscheinen, andererseits
wird ein möglichst fehlerfreier und gut formulierter Artikel ernster genommen
als ein vor Fehlern beinahe unleserlicher oder durch schlechte Wortwahl
unverständlicher Artikel.
Bedenken Sie, dass Ihr Anliegen schlecht vertreten wird durch einen Artikel,
der nicht elementaren Anforderungen an Stil, Form und Niveau genügt.
Vielleicht lesen Ihre zukünftigen Kollegen oder Ihr zukünftiger Chef mit.
Vorurteile bilden sich leicht.
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5. Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie einen Artikel schreiben!
Einige Leute denken, es reiche aus, einen Artikel in wenigen Minuten in den
Rechner zu "hacken". Besonders im Hinblick auf die vorangegangenen Punkte ist
das aber kaum möglich. Sie sollten sich Zeit nehmen, um einen Artikel zu
verfassen.
Vergewissern Sie sich vor dem Schreiben, ob nicht bereits andere eine
gleichwertige Antwort verfasst haben. Dadurch kennen Sie einen Teil der
nachfolgenden Diskussion und können vorgebrachte Argumente bei Ihrem Beitrag
schon berücksichtigen.
Jeder Artikel sollte vor dem endgültigen Abschicken mindestens einmal
vollständig durchgelesen und überarbeitet werden.
Manchmal empfiehlt es sich auch, den Artikel noch einmal zu überschlafen. Oft
stellt sich am nächsten Tag heraus, dass man zu impulsiv reagiert oder eine
Beleidigung verfasst hat.
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6. Vernachlässigen Sie nicht die Aufmachung Ihres Artikels!
Durch Groß- und Kleinschreibung wird der Text leserlicher. Absätze dienen der
Gliederung und lockern den Text auf. Darüber hinaus sollten Punkte und Kommas
selbstverständlich sein.
Eigener und zitierter Text sollten grundsätzlich durch eine Leerzeile getrennt
werden. Auf Blocksatz verzichten Sie besser, da unterschiedlich breite
Leerschritte das Lesen erschweren.
Sie sollten die Breite der eigenen Zeilen unter etwa 70 Zeichen halten, damit
auch nach mehrmaligem Zitieren von Text (Quoten) die Standardzeilenbreite von
80 Zeichen nicht überschritten wird. Zudem wissen professionelle Schreiberlinge
längst, dass Zeilen mit mehr als etwa 70 Zeichen vom Menschen nur noch mit
Anstrengung zu lesen sind (zählen Sie doch einmal die Zeichen pro Zeile in
Ihrer Tageszeitung).
Weitere grundlegende Hinweise zur Textgestaltung finden Sie beispielsweise im
Duden (Regeln für das Maschinenschreiben) oder in der entsprechenden DIN 5008
(Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung).
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7. Achten Sie auf die "Subject:"-Zeile!
Wenn Sie einen Artikel verfassen, achten Sie bitte besonders auf den Inhalt
der "Subject:"-Zeile (umgangssprachlich auch "Betreff" oder "Thema" genannt).
Hier sollte in kurzen Worten (möglichst
unter 40 Zeichen) der Inhalt des Artikels beschrieben werden, so dass ein Leser
entscheiden kann, ob er von Interesse für ihn ist oder nicht.
In länger dauernden Diskussionen kann es passieren, dass das Thema, über das
debattiert wird, vom ursprünglichen "Subject" abweicht. Bitte ändern Sie die
"Subject:"-Zeile entsprechend ab. Eine gute Angewohnheit ist es, wenn Sie das
alte Thema zusätzlich auch noch angeben; bei Antworten auf solche Artikel
(Followups) sollte das alte Thema aber entfernt werden. Ein Beispiel:
Bei einem Followup schlägt Ihr Newsreader standardmäßig das alte (bisherige)
Thema vor:
Subject: Re: Kohlrabi im Vorgarten
Die Diskussion ist aber längst auf das Thema "Erbsen im Treibhaus"
abgeschweift. Benutzen Sie das spezielle Schlüsselwort "was:" und ändern sie
wie folgt:
Subject: Erbsen im Treibhaus (was: Kohlrabi im Vorgarten)
Followups auf Ihren neuen Artikel sollten nur noch das Thema
Subject: Re: Erbsen im Treibhaus erhalten
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8. Denken Sie an die Leserschaft!
Überlegen Sie sich vor dem Posten eines Artikels oder Followups, welche Leute
Sie mit Ihrer Nachricht erreichen wollen. Ein Artikel mit dem Titel "Fernseher
Bj. 1972 an Selbstabholer" ist in einer regionalen Newsgruppe sicher wesentlich
besser aufgehoben als in einer weltweit lesbaren "de.*"-Gruppe.
Wählen Sie die Gruppe (oder Gruppen), in die Sie schreiben, sorgfältig aus.
Sie sollten diese Gruppen auch selbst lesen. Posten Sie, wenn irgend möglich,
nur in _eine_ Gruppe.
Ein "Crossposting" eines Artikels in mehrere, womöglich inhaltlich verwandte
Gruppen ist nicht empfehlenswert. Wenn Sie dennoch ein Crossposting (durch
Angabe mehrerer Gruppennamen in der "Newsgroups:"-Zeile) erzeugen, lenken Sie
bitte darauffolgende Artikel mit Hilfe der "Followup-To:"-Zeile in _eine_
Gruppe.
Benutzen Sie eine Newsgruppe mit der Endung ".misc", wenn keine dem Thema
angemessenere spezielle Gruppe existiert.
Crosspostings über mehrere News-Hierarchien sind grundsätzlich zu vermeiden.
Speziell für Ankauf und Verkauf wurde die Unter-Hierarchie "de.markt.*"
eingerichtet, um entsprechende Artikel aus allen anderen Gruppen fernzuhalten.
Bitte respektieren Sie das!
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9. Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus!
Achten Sie darauf, dass Sie Ihre ironisch gemeinten Bemerkungen so
kennzeichnen, dass keine Missverständnisse provoziert werden. Bedenken Sie: In
einem schriftlichen Medium kommt nichts von Ihrer Mimik und Gestik herüber, die
Sie bei persönlichen Gesprächen benutzen würden.
Im Netz gibt es für diesen Zweck eine Reihe von Symbolen, die man Smileys
nennt; die gebräuchlichsten sind ":-)" und ":-(". Wenn Ihnen nicht sofort
auffällt, was diese Smiley-Symbole bedeuten sollen, legen Sie den Kopf doch
einfach auf die linke Schulter und schauen Sie noch einmal ... :-)
Für den Leser gilt: Erscheint Ihnen ein Text missverständlich oder unlogisch,
ziehen Sie in Betracht, dass er ironisch oder sarkastisch gemeint sein könnte.
Bitten Sie im Zweifelsfall den Autor per E-Mail um eine Erklärung, statt sofort
ein Followup zu posten.
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10. Kürzen Sie zitierten Text auf das notwendige Minimum!
Es ist eine gute Angewohnheit, kurze Ausschnitte des Textes, auf den man sich
bezieht, wörtlich zu zitieren und dem eigenen Text voranzustellen.
Machen Sie es sich zur Angewohnheit, nur gerade so viel Original-Text stehen
zu lassen, dass dem Leser der Zusammenhang nicht verloren geht. Zitierter Text
(Quote) stellt nur eine grobe Gedankenstütze dar, viel wichtiger ist das, was
Sie an neuen, interessanten, eigenen Gedanken hinzuzufügen haben.
Zitieren Sie bereits zitierten Text nach Möglichkeit nicht erneut. Statt Text
wortwörtlich zu zitieren, kann er auch durch eine kurze in eckige Klammern []
gesetzte Umschreibung ersetzt werden.
Ein Beispiel:
>> Wenn Sie einen Followup-Artikel schreiben, wird Ihnen der gesamte
>> Text, auf den Sie sich beziehen, von Ihrem Newsreader-Programm
>> zum Bearbeiten angeboten.
>> [weitere Ausführungen über Newsreader-Programme gelöscht]
>
> Der Originaltext wird dabei im Allgemeinen durch das Zeichen '>'
> eingerückt (ähnlich wie dieser Absatz), um klar ersichtlich zu
> machen, dass es sich dabei um zitierten Text handelt. Lassen Sie
> zur Übersichtlichkeit zwischen zitiertem und eigenem Text jeweils
> eine Leerzeile Freiraum.
Zitieren Sie nur Text, auf den Sie auch Bezug nehmen.
Lassen Sie den Originaltext aber auch nicht ganz weg! Der Leser Ihres Artikels
hat den Artikel, auf den Sie sich beziehen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht
mehr exakt in Erinnerung und hat ohne eine Gedankenstütze große Mühe, den Sinn
Ihrer Ausführungen zu erkennen.
Das Zitieren von Unterschrift oder Signatur ist eine leider weit verbreitete
Unsitte und unerwünscht.
Beim Zitieren sind den einzelnen Zeilen vorangestellte Initialen nicht
erforderlich, weil Newsreader-Software an Hand der internen Artikel-Verkettung
(wozu das Schlüsselwort "References" im Header von Artikeln dient) dies
individuell auf Wunsch darstellen kann. Aus dem gleichen Grund ist bei der
einleitenden namentlichen Anrede die Wiederholung von Subject, Message-ID,
Newsgroup-Namen, Datum und den meisten anderen Header-Zeilen überflüssig.
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11. Benutzen Sie E-Mail!
Wenn Sie dem Autor eines Artikels etwas mitteilen wollen, überlegen Sie bitte,
ob dies eine Bereicherung der laufenden Diskussion ist und auch andere
interessieren könnte - oder ob nicht eine einfache E-Mail besser geeignet wäre.
Ein Beispiel: Hitzige Diskussionen arten manchmal in wüste Beschimpfungsorgien
(sogenannte "Flame Wars") aus. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, ab
dem außer den Streithähnen niemand mehr an der Diskussion interessiert ist.
Auch Hinweise auf Rechtschreibfehler, technische Probleme, offensichtliche
Irrtümer oder Netiquetteverstöße tätigt man besser per E-Mail.
Es ist normalerweise unhöflich, Antworten per E-Mail auch noch einmal
zusätzlich öffentlich zu posten. Man sollte sich entscheiden: entweder E-Mail
oder News, aber nicht beides. Tun Sie es dennoch, sollten Sie unbedingt zu
Beginn der Nachricht darauf hinweisen, etwa "[posted and mailed]". Doch
vergessen Sie nicht: Es ist besser, Sie entscheiden sich für _ein_
Kommunikationsmedium - E-Mail oder News!
Generell gilt: Wenn Sie etwas mitteilen wollen, das auch Millionen andere
Leute interessieren dürfte, benutzen Sie News. Andernfalls ist E-Mail
passender.
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12. Geben Sie eine Sammlung Ihrer Erkenntnisse an das Netz weiter!
Wenn Sie eine Frage an die Netzgemeinde gestellt und darauf Antworten per
E-Mail empfangen haben, welche eventuell auch andere Leute interessieren
könnten, fassen Sie die Ergebnisse (sinnvoll gekürzt) zusammen, und lassen Sie
damit auch andere von den Antworten auf Ihre Frage profitieren.
Haben Sie mit dem Schlüsselwort "Followup-To: poster" im Header Ihres Artikels
veranlasst, dass Antworten auf Ihren Artikel nicht veröffentlicht, sondern
automatisch nur an Sie per E-Mail geschickt werden, sollten Sie nach
angemessener Zeit eine Zusammenfassung Ihrer Erkenntnisse veröffentlichen (und
diese Absicht auch in Ihrem Artikel ankündigen).
Weisen Sie von vornherein darauf hin, wenn Sie ohnehin eine Zusammenfassung
posten wollen. Damit vermeiden Sie überflüssige Antworten der Art "Bitte poste
doch eine Zusammenfassung.", "Bitte sende mir eine Zusammenfassung per
E-Mail.", "Send me a copy.", "Me too.", "Add me." usw.
Entsprechend gilt für die Leser: Wenn Sie gern möchten, dass jemand eine
Zusammenfassung veröffentlicht, bitten Sie ihn per E-Mail darum, auf gar keinen
Fall öffentlich (Followup).
Bedenken Sie: Es gilt als unhöflich, in einer Newsgruppe, die man nicht liest,
nur Fragen zu stellen und Antworten per E-Mail einzufordern. Niemand liest gern
Newsgruppen, in denen nur Fragen gestellt werden, aber keine Antworten stehen.
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13. Achten Sie auf die gesetzlichen Regelungen!
Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrem Artikel keine Gesetze brechen.
Seien Sie vorsichtig beim Zitieren aus urheberrechtlich geschützten Werken.
Begehen Sie keine Straftaten. Rufen Sie nicht zu Straftaten auf.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie die Rechte eines anderen vielleicht verletzen
könnten, fragen Sie ihn vorher per E-Mail, was er von Ihren Absichten hält.
Das Veröffentlichen von E-Mail ist - abgesehen von seinen möglichen
rechtlichen Konsequenzen - unhöflich und sollte nicht ohne die explizite
Einwilligung des Autors geschehen.
Da Ihre Artikel von einem Millionen-Publikum gelesen werden, seien Sie
zurückhaltend mit dem, was Sie über andere sagen. "Usenet is not a right", aber
natürlich ist Usenet deshalb kein rechtsfreier Raum.
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14. Benutzen Sie Ihren wirklichen Namen, kein Pseudonym!
In der Mailboxszene und bei einigen Internet-Anbietern verbergen die Nutzer
ihre wahre Identität hinter einem Pseudonym und schreiben manchmal Dinge, die
sie sich sonst nicht erlaubt hätten. Aufgrund der negativen Erfahrungen, die
viele Leute im Netz mit den Trägern solcher Pseudonyme gemacht haben, sollten
Sie Ihre Artikel mit Ihrem wirklichen Namen ("real name") versehen.
In einigen Newsgruppen, in denen es um sehr sensible Themen geht (zum Beispiel
sexuelle Gewohnheiten etc.), werden Pseudonyme bzw. Artikel, die über
sogenannte Anonymous-Remailer (auch "Anon-Server" genannt) gepostet wurden, in
Ausnahmefällen geduldet.
Pseudonyme bzw. Anonymous-Remailer bieten übrigens keinen Schutz, wenn man dem
Netz oder seinen Teilnehmern schaden oder wenn man Straftaten begehen will. Wie
bei den meisten elektronischen Medien ist im Ernstfall eine nachträgliche
Rückverfolgung möglich.
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15. Vorsicht mit Kommerziellem!
Ein gewisses Maß an kommerzieller Information wird im Netz durchaus geduldet.
Beispielsweise Adressen von Firmen, die ein bestimmtes Produkt anbieten, nach
dem jemand gefragt hat. Als unverschämt gilt dagegen die Verbreitung von reinen
Werbeinformationen. Insbesondere dann, wenn ein gewisses Volumen überschritten
oder unaufgefordert gepostet wird.
Bedenken Sie: Dies ist ein nicht-kommerzielles Netz, und niemand will die
Übertragungskosten für unverlangte Werbung bezahlen.
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16. Vorsicht mit Binaries und Multipart-Artikeln!
Binär-Dateien (Grafik, Musik, ausführbare Programme usw.) sind in den
Diskussionsgruppen dieses Netzes unerwünscht. Für Binär-Dateien gibt es
spezielle Newsgruppen. Im Allgemeinen ist es jedoch besser, auf Binär-Dateien
in den News zu verzichten und statt dessen nur auf entsprechende
Download-Möglichkeiten via FTP oder WWW hinzuweisen.
Gleiches gilt für sogenannte "Multipart"-Artikel. Manche Newsreader-Software
kodiert den Artikel-Inhalt in verschiedenen, alternativen Darstellungsformaten
(normaler Text, HTML, LaTeX, Word, usw.), obwohl die meisten Netzteilnehmer nur
reinen Text darstellen können. Seien Sie rücksichtsvoll und bieten Sie
alternative Darstellungsformate besser via FTP oder WWW an. In der
"de.*"-Hierarchie ist es üblich, nur normalen Text zu benutzen.
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17. "Du" oder "Sie"?
Aus der Deutschsprachigkeit der "de.*"-Hierarchie erwächst die Frage, ob man
andere Netzteilnehmer in News und Mail "duzen" oder "siezen" sollte. Es gilt
normalerweise: Wer selbst siezt, will gesiezt werden. Wer duzt, will selbst
geduzt werden.
Die meisten Teilnehmer der "de.*"-Hierarchie duzen sich jedoch, unabhängig von
ihrer gesellschaftlichen Stellung. Und viele, die siezen, tun dies nur anfangs,
weil sie noch nicht wussten, dass die meisten ein "Du" bevorzugen. Wird man
gesiezt, sollte man aber dennoch nicht gleich mit dem "Du" beginnen, sondern
vorher fragen, ob dies für den anderen in Ordnung ist.
Wahrscheinlich ist diese Netiquette einer der wenigen Artikel im Netz, in dem
Sie mit voller Absicht gesiezt werden.
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Ursprung und Copyright dieser Netiquette
Dieser Text stammt aus der Newsgroup de.newusers.infos und stammt von Andreas
M. Kirchwitz (amk [=:-at-:=] krell.snafu.de).
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